Mittwoch, 30. Mai 2012

Ein eigenes Zimmer

 

Wieso ein Frauenzimmer?

 

Ein Ort des Rückzugs, ein eigenes Reich, Zeit und Raum für eigene Gedanken, Gefühle ...  Der Wunsch vieler Frauen - auch mir - erstmals für mich in Worte, Buchform transformiert von Virginia Wolfe.  Wie kann es sein, dass eigene Bedürfnisse gar nicht so einzeln daher kommen, sondern bereits von vielen in dieser oder ähnlicher Form gedacht, gefühlt, gewünscht wurden. Ein Raum für Lyrik, für Prosa, für Tagebuchseiten ... für mich ... ein eigenes Zimmer ...

 

 

Der Essay Ein eigenes Zimmer

Der Essay A Room of One’s Own (Ein eigenes Zimmer) wurde im Oktober 1929 veröffentlicht. Die gescheite und witzige Abhandlung über die bedrückenden Bedingungen, unter denen Frauen in der Vergangenheit Literatur produzieren mussten, und in der Woolf Shakespeares fiktive dichtende Schwester Judith beschreibt, wurde zu einem der meist zitierten Texte der Frauenbewegung:
„[…] Und wenn jede von uns fünfhundert [Pfund] im Jahr hat und ein Zimmer für sich allein; wenn wir an die Freiheit gewöhnt sind und an den Mut, genau das zu schreiben, was wir denken; […] dann wird diese Gelegenheit kommen und die tote Dichterin, die Shakespeares Schwester war, wird den Körper annehmen, den sie so oft abgelegt hat.“.[28] Das seien die materiellen Grundvoraussetzungen, unter denen Frauen genau so erfolgreich Literatur produzieren könnten wie Männer. Außerdem formulierte sie darin einige Ansichten über künstlerische Kreativität, die ihr eigenes Schreiben leiteten. Das Buch wurde ein Erfolg; innerhalb eines halben Jahres wurden in England und Amerika 22.000 Exemplare verkauft.
 
 
(Quelle: Wikipedia)

Kommentare:

  1. Liebe Erika!

    Ich finde dein eigenes Zimmer sehr inspirierend und schön, und sehr intim, das heisst, ich fühle mich wie ein Eindringling in deine private Welt. Deshalb habe ich bisher auch nicht gewagt, Mitglied zu werden :-) Aber wenn es dir Recht ist, würde ich das gerne werden.

    Liebe Grüsse
    Ilona

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  2. Liebe Ilona,
    Dein Besuch freut mich sehr und ist mir sehr willkommen :)
    Nein, ich empfinde Dich keinesfalls als Eindringling in meine private Welt ... Wäre das nicht auch ein Widerspruch zu einem Blog. Du bist mir herzlich willkommen Du Liebe!
    Herzliche Grüße zu Dir
    Erika

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  3. Liebe Erika,
    natürlich ist es ein Widerspruch, aber der Eindruck ist/war nun mal da. Aber jetzt werde ich mich noch ein wenig öfter hier umsehen. Dein neues Buch hört sich schön an. Vielleicht sind auch Frauen daran beteiligt?

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüsse
    Ilona

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